Auch der Dortmunder Stromnetzbetreiber Amprion nutzt Künstliche Intelligenz. Mit KI soll der Netzbetrieb effizienter, sicherer und transparenter werden. Der Übertragungsnetzbetreiber setzt KI in verschiedenen Bereichen ein, von der Prognose des Stromnetzes bis hin zum Umweltschutz.
KI bei Amprion
- Netzbetrieb & Prognosen: Amprion nutzt KI, um die Prognose von Lastflüssen (Stromerzeugung und -verbrauch) zu verbessern, was entscheidend für die Versorgungssicherheit ist.
- Automatisierte Bilderkennung: KI unterstützt bei der Überwachung von Infrastruktur, beispielsweise durch das automatisierte Erfassen von Vogelnistkästen aus der Luft für ökologische Belange.
- Instandhaltung: KI wird zur Analyse von Stromtrassen genutzt, um Gefahrenanalysen zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.
- Prozessoptimierung: KI-gestützte Anwendungen (wie KI-Modelle oder GPT-Modelle) unterstützen Mitarbeitende bei der Dokumentenprüfung und dem Wissensmanagement.
- IT-Governance & Robotik: Amprion entwickelt KI-Modelle für die Automatisierung und plant den Einsatz von Robotik in der Instandhaltung.
Zum Unternehmen:
Amprion aus Nordrhein-Westfalen ist einer von vier großen deutschen Stromnetzbetreiber. Das Unternehmen aus Dortmund betreibt mit rund 2.000 Mitarbeitern ein 11.000‑km‑Höchstspannungsnetz, das Strom für rund 29 Millionen Menschen transportiert. Das Netz reicht von der Nordsee bis zu den Alpen bzw. von Niedersachsen bis in den Süden und liegt damit in einer Region, in der etwa ein Drittel der deutschen Wirtschaftsleistung erzeugt wird.


