Investoren, die Immobilien mögen und über genügend Liquidität verfügen, können sich freuen. Die Immobilienpreise sinken im Bundesdurchschnitt wieder. Allerdings ist die Situation je nach Region und Objekttyp unterschiedlich. Lüftet man den Geldschleier und bewertet Immobilien in Gold, dann sind die Preise sogar historisch niedrig.
Aktuelle Studien
Vor wenigen Tagen veröffentlichte das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) seine Immobilien-Preisdaten für das zweite Quartal 2026. Nominal legten die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland gegenüber dem Vorquartal nur noch um 0,3 Prozent zu, die Preise für Einfamilienhäuser um 1,8 Prozent. Zieht man jedoch davon die Inflationsrate ab, zeigt sich real sogar ein Rückgang von 0,9 Prozent bei Wohnungen und nur ein Mini-Plus von 0,6 Prozent bei Häusern.
Der Greix-Index des Pfandbriefverbands vdp bestätigte dies kurz danach sogar mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent für Wohnimmobilien zwischen April und Juni. Parallel wächst laut Maklerdaten bundesweit das Angebot an Häusern und Wohnungen deutlich. Das ist ein Vorbote sinkender Preise, sobald Verkäufer ihre Vorstellungen nicht mehr durchsetzen können.
Immobilien in Gold bewertet
Die entscheidende Frage lautet: Sinken die Preise wirklich, oder wird nur sichtbar, was die Geldentwertung längst verdeckt hat? Wer den Geldschleier lüften will, misst nicht in Euro, sondern in Gold. “Gold ist Geld, alles andere ist Kredit”, wusste schon der legendäre Bankier John Pierpont Morgan, der auch J.P. Morgan gegründet hat, heute die größte Bank der Welt.
In Goldäquivalenten ist die deutsche Durchschnittsimmobilie heute nur noch etwa 15 Prozent dessen wert, was sie 2002 kostete.





