Über 50 Prozent der Arbeitnehmer plant nach einer jüngsten DAK-Studie die vorzeitige Flucht in die Rente. Damit konterkarieren sie die politischen Maßnahmen, die gerne als Rentenreform verkauft werden.
Vorbemerkungen
Immer mehr Menschen in Deutschland spüren, dass das aktuelle Wirtschaftsmodell mit seinem Sozial- und Rentensystem nicht mehr das ist, was es in den Boom-Jahren der deutschen sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Ehrhard war. Das Versprechen „Wohlstand für alle“ wurde in Deutschland spätestens mit der Euro-Einführung und der Abschaffung der stabilen DM gebrochen. Die Finanzkrise 2008 und die Migrationswelle ab 2015 haben diesen Bruch beschleunigt.
So ist der Wert des Euro seit Einführung 2002 gegenüber dem Schweizer Franken um über 40 Prozent und gegenüber dem echten Wertanker Gold sogar um rund 90 Prozent gesunken. Ohne das Aufblähen des Staates und der Rüstungsausgaben würde das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland aktuell schrumpfen. Hinzu kommt eine Inflationsrate, die für die meisten Menschen nicht nur gefühlt deutlich höher ist als die geschönten Zahlen des offiziellen Verbraucherpreisindex suggerieren.
Die Sozialsysteme mussten in den vergangenen Jahrzehnten die Wiedervereinigung und die Plünderung durch die Politik (versicherungsfremde Leistungen) verkraften. Seit 2015 beschleunigt die unkontrollierte Migration das Ausbluten der Gesundheits- und Rentenkassen. Die Baby-Boomer, die bis 2030 in Massen in die Rente gehen, werden das Schneeballsystem im nächsten Jahrzehnt kollabieren lassen, wenn es bis dahin nicht zu drastischen Maßnahmen kommt. Jeder kann das mit einfachen Grundrechenarten selber nachprüfen. Die aktuell diskutierten Rentenreformen sind daher nur ein Tropfen auf den heißen Stein und ein Ablenkungsmanöver. Wer liest sich schon 33 Punkte durch.
Jeder spürt, dass das so nicht weitergehen kann. Viele verdrängen das und lenken sich mit „Brot und Spiele“ ab. Nur wenige wagen Kritik, die meist sofort als rechts diffamiert wird. Immer mehr gut ausgebildete deutsche Bürger verlassen daher jedes Jahr Deutschland. 2025 waren es 288.000. Sie haben die Nase voll.
Vor diesem Hintergrund verwundert eine aktuelle DAK-Studie nicht.
DAK-Umfrage schockt
Der DAK-Gesundheitsreport 2026 hat ergeben, dass die Mehrheit (52 Prozent) der Beschäftigten nicht bis zur regulären Altersgrenze arbeiten möchte. Sie würden lieber heute als morgen in die Rente flüchten.





