In meinem letzten Artikel habe ich über das KI-Märchen berichtet. Heute geht es um die gewaltige KI-Aktienblase, die in den letzten Jahren in den USA entstanden ist. Selbst die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) in Basel, die Zentralbank der Zentralbanken, hat in ihrem Jahresbericht 2026 davor eindringlich gewarnt.
KI‑Unternehmen dominieren
Fast das gesamte positive Wirtschaftswachstum der USA ist KI-getrieben. Aktuell entstehen im ganzen Land riesige Datenzentren. Die globale KI‑Investitionssumme liegt deutlich über einer Billion US‑Dollar, konzentriert auf wenige KI-Konzerne und Lieferketten.
Auch der US-Aktienindexes S&P 500 wird wertmäßig bis zu 40 Prozent von den darin vertretenen Top-10 Digitalunternehmen getrieben. Damit ist der US‑Aktienmarkt stark auf die Fortsetzung des KI‑Narrativs geeicht: Kursgewinne und Indexstände hängen signifikant an den Erwartungen gegenüber einigen wenigen KI‑Schlüsselunternehmen. Eine Korrektur im KI‑Segment wäre daher nicht nur ein Kapitalmarktereignis, sondern hätte unmittelbare Auswirkungen auf breite Marktindizes, Vermögenspreise und letztlich auf Finanzierungsbedingungen für die Realwirtschaft.
Zwei Gründe warum die BIS KI als potenziellen Auslöser systemischer Spannungen adressiert.





