Das Grundwasser scheint auch in Deutschland ein neues Spielfeld der Politik zu werden. In München wurde der Wasserverbrauch reguliert. Andere sprechen wie beim Klima von einem Notstand.
"Es geht hier um unsere Existenzgrundlage", sagt Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) im Magazin Spiegel und warnt vor "ernsthaften Konflikten um Wasser – auch in Deutschland". Deutschland sei "bisher ein wasserreiches Land" gewesen, "aber das ändert sich gerade". In München verkündete der neue grüne Oberbürgermeister Dominik Krause derweil eine "seit den frühen 1970er-Jahren nicht dagewesene Ausnahmesituation" und lässt Pools, Rasensprenger und Autowaschen verbieten.
Was ist da los? Gerechtfertigt, oder alles wieder Panikmache?
Fakten zur Wasserlage in Deutschland
Prof. Dr. Stefan Homburg hat dazu eine interessante Analyse erstellt, die ich nachfolgend zusammenfasse. Prof. Homburg hat bis zu seiner Emeritierung 2021 Finanzwissenschaft an der Leipnitz Universität Hannover gelehrt. Daneben war er unter anderem Mitglied im Beirat des Bundesfinanzministeriums (BMF-Beirat), im Wissenschaftlichen Beirat beim Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung sowie in der Föderalismuskommission von Bundestag und Bundesrat. Er ist somit eine honorige Person, der interessanterweise seit 2021 die offiziellen Narrative durch brillante Analysen aus offiziellen Daten widerlegt. Hier seine drei Kernergebnisse:





